Schleifen aus Jeans selber machen – so wird Deine Hose zum Hingucker

    Ob als Jacke, Tasche oder Hose – Jeans ist und bleibt ein zeitloser Klassiker, der sich super individualisieren lässt. Um Deine Lieblingsstücke aus robustem Denim-Stoff weiter zu verschönern, musst Du schon lange kein Näh-Profi mehr sein. Neben Patches und Buttons gibt es viele Möglichkeiten, Deine Jeans zu personalisieren und zu charaktervollen Einzelstücken zu machen. Wir zeigen Dir heute, wie Du Schleifen aus Jeans selber machen und die Gesäßtaschen Deiner Hose damit verschönern kannst.  

    Für diese Bastelidee musst Du natürlich keine teuren Jeans zerschneiden. Verwende einfach eine alte Jeans oder bestelle bei uns ein günstiges Modell. In unserem Sortiment findest Du trendige Jeanshosen in Used-Look, mit Stickereien und mehr, mit denen Du nach Lust und Laune experimentieren kannst. Kreiere Deine ganz eigenen Styles!

    Jeans-Schleifen nähen – so gelingt es!

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    Unsere günstigen und trotzdem trendigen Jeans eignen sich perfekt als Bastelmaterial.

    Das brauchst Du:

    - eine günstige Jeans

    - Schere

    - Nadel und Garn in passender Farbe (am besten eigenen sich Schwarz, Braun- oder Grautöne)

    - Nähmaschine

    - Maßband

    - Stoffmarkierstift

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    1. Schneide lieber weniger von der Jeans ab, als dass sie später zu kurz ist. 2. Die Jeansstücke, aus denen die Schleifen entstehen, sollen ca. 1 cm breiter als die Gesäßtaschen sein, weil beim Nähen etwas Stoff "verloren geht".

    So wird es gemacht:

    Markiere an den Beinen Deiner Jeans jeweils eine Schnittlinie, anhand derer Du die Jeans kürzen möchtest. Besonders eignen sich dafür Stoffmarkierstifte in Blau oder Weiß. Du kannst aber auch ein Stück Seife verwenden. Dies geht am einfachsten, wenn Du die Hose anziehst und Dich vor den Spiegel stellst. Kontrolliere mit einem Maßband, ob die Beinlängen übereinstimmen.

    Tipp: Achte darauf, dass die Hosenbeine nicht zu kurz werden. Du kannst sie später immer noch beliebig weit hochkrempeln.

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    1. Bevor Du die Hosenbeine abschneidest, vergewissere Dich, dass sie immer noch lang genug bleiben. 2. Nachdem Du die Rechtecke ausgeschnitten hast, kannst Du die Stoffreste für eine andere Bastelidee verwenden.

    Schneide die Hosenbeine entlang der Markierungen ab. Da Du sie eh hochkrempeln wirst, musst Du hier nicht besonders sauber arbeiten.

    Aus den abgetrennten Hosenbeinen schneidest Du nun 4 gleichgroße Rechtecke. Diese sollten etwa 1 cm breiter als die Gesäßtaschen Deiner Jeans sein. Am besten nimmst Du auch hier ein Maßband zur Hilfe.

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    1. Falls Du keine Nähmaschine hast, kannst Du die Jeansstücke auch per Hand zusammennähen. 2. Beim Rechtsdrehen der kleinen Stoffstücke kannst Du Dir einen Bleistift zu Hilfe nehmen. 3. Mit einem dunklen Garn wird die offene Ecke zugenäht.

    Lege jeweils 2 der Rechtecke passend aufeinander und nähe sie auf links zusammen. Denk daran, eine kleine Ecke offen zu lassen, damit Du den Stoff auf rechts drehen kannst.

    Drehe den Stoff auf rechts – jetzt sollten die Stücke so breit sein wie die Gesäßtaschen. Nähe die offene Ecke mit Nadel und Faden zusammen.

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    1. Die Schleifen müssen in der Mitte fixiert werden. 2. Du kannst auch ein Samtband in einer Kontrastfarbe um die Schleifen wickeln. 3. Den Knotenpunkt nähst Du auf der Rückseite der Schleife mit ein paar Stichen zusammen.

    Lege die zusammengesetzten Rechtecke in der Mitte in Falten. Fixiere die dadurch entstehende Schleife, indem Du sie in der Mitte zusammennähst.

    Zusätzlich benutzt Du die breite Naht der abgetrennten Hosenbeine als Knotenpunkt. Trenne dafür die Naht vom restlichen Stoff ab und lege sie um die Mitte Deiner Schleife.

    Schneide die Naht auf die richtige Länge und vernähe die Enden um die Mitte der Schleife herum miteinander.

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    1. Wenn Du die Gesäßtaschen nicht zunähen willst, befestigst Du die Schleifen am besten per Hand, nicht mit der Nähmaschine. 2. Solche Jeansshorts hat garantiert nicht jeder!

    Die fertigen Schleifen kannst Du nun per Hand oder mit der Nähmaschine an den Gesäßtaschen befestigen. Nähe dafür die Außenseiten der Schleifen an die Taschen. Achte darauf, dass Du die Taschen nicht zunähst. Wenn Du die Schleifen später abnehmen möchtest, reichen hier auch grobe Stiche. Wenn Du die Jeans aber immer mit den Schleifen tragen und waschen willst, befestige diese gründlich und an mehreren Stellen.

    Tipp: Wenn Du den Jeansstoff mit einem sauberen Hammer platt klopfst, lässt er sich leichter mit der Nadel durchstechen.

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    Trage Dein Oberteil lässig in die Hose gesteckt, damit die Schleifen sichtbar sind.


    Jeans-Schleifen für Jacke, Tasche und mehr

    Natürlich peppen die Jeans-Schleifen nicht nur Deine Hose auf. Du kannst sie zum Beispiel auch an Deiner Jeansjacke anbringen. Befestige dafür am besten eine große Büroklammer an der Rückseite der Schleife – so wird sie zur Brosche. Genauso lassen sich Jute-Taschen und Haarreife mit DIY-Schleifen dekorieren. Im Herbst oder Winter kannst Du auch eine lange Hosen verschönern und eine alte Jeans oder andere Stoffe für die Schleifen verwenden.

    Noch mehr Basteltipps gefällig? Wie wäre es mit unseren farbenfrohen DIY-Einhorn-Schuhen? Sie passen auch perfekt zu Deinen neuen Jeans und sind echte Unikate.

    Wir freuen uns, wenn Du unsere Bastel-Idee ausprobierst und das Ergebnis auf Facebook oder Instagram mit uns teilst. Markiere Deine Bilder mit dem Hashtag #takkofashion, sodass wir Deine Kreationen finden und bestaunen können.