5 Sport- und Ernährungsmythen

WAS IST WIRKLICH DRAN?

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Du möchtest sportlicher werden, abnehmen, Muskeln aufbauen oder einfach etwas mehr Bewegung in Dein Leben bringen? Sport hilft nicht nur, das optische Aussehen zu verbessern, sondern ist auch sehr gesund: Cardio-Training stärkt das Herz, sportliche Belastung beugt Diabetes vor und auch die geistige Fitness profitiert von regelmäßigem körperlichen Training.

Dass Sport gesund ist, weiß wohl jeder und viele wollen deswegen auch damit anfangen. Doch trifft man bei dem Thema körperliche Fitness auch auf viele Mythen: Wann und was essen vor dem Sport und nach dem Sport? Wie oft Sport machen? Wann werden Fettreserven verbrannt? Kann ich als Frau Krafttraining machen, ohne gleich Popeye-Arme zu bekommen?

Wir haben die Antworten auf diese Fragen für Dich zusammengetragen, um Sportmythen endlich zu entkräften.

1. Krafttraining hilft nicht beim Abnehmen

Ein großer Mythos bei Frauen ist, dass Training im Fitnessstudio nicht beim Abnehmen hilft oder sogar bestimmte Körperbereiche zu breit oder zu maskulin macht. Hier stecken sogar zwei Mythen drin:

Die Angst vor „Popeye-Armen“: Das männliche Hormon Testosteron steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Aufbau von Muskeln. Daher müssen sich Frauen nicht darüber sorgen, schnell wie eine Profi-Bodybuilderin auszusehen.

Ganz im Gegenteil, durch das Training im Fitnessstudio betonst Du Deine weibliche Silhouette und straffst Deine Haut auf eine natürliche Weise. Riesige Muskelberge bei Frauen sind oft Ergebnis von Steroiden und haben nur wenig mit dem normalen Training im Fitnessstudio und einer ausgewogenen Ernährung zu tun. 

Der Verzicht auf Gerätetraining beim Abnehmen:  Muskeln helfen bei der Fettverbrennung. Je größer die  Muskelmasse, desto mehr Energie benötigt sie. So verbrennst Du dank Krafttraining und Muskelaufbau selbst beim Sitzen mehr Energie als sonst. Zudem stützen Muskeln die Knochen und tragen zu einer gesunden und attraktiven Körperhaltung bei.  

2. Wer abnehmen will, darf nur Mageres zum Frühstück essen

Diesen Ernährung-Mythos gilt es ebenfalls zu zerstören: Das Frühstück ist die erste Mahlzeit, mit der Du Dich für den anstehenden Tag rüstest. Es ist aber auch das Erste, was Du nach einer langen Nacht zuerst zu Dir nimmst. Der Körper braucht nach dem Aufstehen entsprechend Nahrung, um seine Energiereserven aufzutanken. Das ist der Grund dafür, dass er früh am Tag alles, was er bekommt, in Energie umwandelt.

Deshalb darfst Du beim Frühstück ruhig zuschlagen – vorausgesetzt, Du treibst regelmäßig Sport und verbrauchst die zugeführten Kalorien. Dabei solltest Du natürlich nicht nur Bacon und Süßigkeiten essen, sondern eine ausgewogene Diät mit viel Gemüse, Vollkornprodukten und Eiweiß anstreben.

3. Sport auf nüchternen Magen ist ungesund

Wieder ein Mythos, den es zu entkräften gilt. Zwar ist morgendlicher Sport ohne Frühstück nicht jedermanns Sache, doch hat dieser keine negativen Auswirkungen – ganz im Gegenteil: Die Kohlenhydratspeicher des Körpers werden über Nacht zu einem Großteil aufgebraucht. Treibst Du am Morgen auf nüchternen Magen Sport, greift Dein Körper daher viel schneller auf seine Fettreserven zurück, da ihm sonst keine anderen Energiequellen zur Verfügung stehen.

Wer also abnehmen will und es schafft, sich morgens aus den Federn und auf den Jogging-Pfad zu begeben, hat einen Vorteil gegenüber anderen, die es zu späteren Tageszeiten probieren.

4. Der Körper verbrennt nur während des Sports Fett

Wieder falsch. Denn je nach Sportart gibt es einen bestimmten Nachbrenneffekt, der selbst beim Schlafen oder Fernsehen die Pfunde purzeln lässt. Wie das funktioniert? Die Erklärung liefert der beim Sport erhöhte Stoffwechsel, der sich erst nach Stunden wieder normalisiert. Wenn Du von dem Nachbrenneffekt richtig profitieren willst, treib Sport mit hoher Intensität. Sportarten wie Gewichtheben oder Sprint haben hier einen höheren Effekt als beispielsweise Joggen.

5. Sport führt zu Hängebusen

Auch hier haben wir die Erleichterung für Dich: Zwar hüpft beim Joggen der weibliche Busen bei jedem Schritt, doch bestimmte Übungen, wie Liegestützen oder „Butterfly“, haben eine überaus straffende Wirkung. Um das Gewebe im Brustbereich zu stützen, solltest Du natürlich unbedingt einen Sport-BH tragen.

Welche weitere Sport- und Ernährungsmythen kennst Du noch? Lass es uns und unsere Leserinnen und Leser wissen. Diskutiere mit in unserer Community auf Facebook!