Neon – es ist nicht so, wie es scheint

Was verbindest Du mit Neon? Bunte, schrille, grelle Farben, Spaß und Partys? Eins steht fest: Neon ist zeitlos und fällt auf. Ob zur Körperverzierung, als Leuchtmittel oder in der Modewelt. Aber was genau ist Neon und wieso leuchtet es so grell? Wir haben recherchiert und finden raus:
Neon ist nicht von dieser Welt.

Die Wissenschaftler Willam Ramsay und Morris William Travers entdeckten Neon 1898 durch das auffangen mehrerer Komponenten mittels der Destillation von flüssiger Luft, auch Linde-Verfahren genannt. Vorab hatten die Wissenschaftler Krypton durch den Destillationsprozess nachweisen können, was Du vermutlich als fiktives aber gefährliches Mineral aus Superman Filmen kennst. Im Universum ist Neon ein sehr häufiges Element. Auf der Erde finden wir es nur in der Erdatmosphäre und in Gesteinen. Aufgrund seiner Seltenheit zählt Neon zu den Edelgasen und ist eigentlich farblos. Ja, richtig gehört: Nur durch bestimmte Gasentladungen wird es zum Leuchten angeregt. Also eindeutig Chemie. Im Periodensystem findet man es unter dem Symbol NE mit der Ordnungszahl 10.

Doch wie kommt Neon in die Kleidung, wenn es so selten ist fragst Du Dich? Und Chemie in Kleidung entspricht doch nicht Takko Fashion Standards oder? Keine Angst, denn in der Modewelt wird nicht das chemische Element NE verwendet. Man versteht unter Neon lediglich Farbmittel mit abnorm hoher Farbsättigung oder Buntheit. Die Farben werden mit Fluoreszenz (oder Calciumfluorid) versetzt, wodurch sie an Leuchtkraft gewinnen. Erst seit 1980 gibt es Neon im Zusammenhang mit Kleidermode, wobei insbesondere die Technokultur in den 90ern die Farben so richtig belebte. 2000 kam der Neon-Look dann erstmals wieder in Mode und ist häufig in den bunten Sommermonaten präsent. Typische Neon-Töne sind heute Gelb, Türkis, Hellgrün oder Pink.

Auch wir haben bald wieder schöne Neon-Mode für Damen und kleine Mädchen in unserem Sortiment. Freu Dich schon jetzt auf Styling-Tipps für einen dezenten aber doch auffälligen Neon-Look.